„Beim Hören kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus“, sagte der bekannte Gitarrist und Radiomacher Helmut Jasbar anlässlich der Verleihung des angesehenen Ö1-Pasticcio-Preises 2006 an Martin Mallaun.
Die fragilen elisabethanischen Lautenstücke eines John Dowlnad und die prachtvollen barocken Piècen des königlichen Kammerlautenisten Silvius Leopold Weiss geraten im vollen, beeindruckenden Klang von Mallauns Konzertzithern zum faszinierenden Revival im unverhofften klanglichen Ambiente – und sie machen deutlich, dass der St.Johanner Musiker die Klangrede der Alten Musik, die er bei so illustren Lehrern wie Rolf Lislevand, Hopkinson Smith und Hubert Hoffmann studiert hat, aufs Beste beherrscht.
Zwischendurch öffnet er mit seinen Instrumenten mit zeitgenössischen Stücken bislang ungeahnte Klangräume.

Repertoire
- Neue Musik
Dieter Schnebel, G. F. Haas, Manuela Kerer, Werner Pirchner, Bernhard Lang, Franz Hautzinger, Leopold Hurt, Peter Kiesewetter, Helga Pogatschar, Robert Zollitsch, Fredrik Schwenk, Dorothea Hoffmann u.v.a. - Barocke Lautenliteratur
Suiten und Einzelsätze von Sylvius Leopold Weiss, Johann Sebastian Bach, Esaias Reussner d. J., Ernst Gottlieb Baron, Giovanni Girolamo Kapsberger, u. a. - Renaissance
Lautenmusik von John Dowland, William Byrd, Francesco da Milano, Hans Neusiedler, Luys Milan u.a. - Volksmusik
mehrstündiges Repertoire aus traditioneller alpiner Volksmusik, Schwerpunkt Tirol/Bayern - 19. Jh. / frühes 20. Jh.
Eric Satie, Kurt Weill, Salonmusik